Die Befreiung Siegburgs

im April 1945




Am 17. März 2005 ging ich morgens zu meinem Zeitschriftenhändler. Es entwickelte sich eines jener Ladengespräche und dabei kam er auf einige Erlebnisse und Beschreibungen aus der Zeit vom Ende des zweiten Weltkrieges in Siegburg. Sie sind immerhin so interessant, dass wir sie vorstellen. Auch besonders aus dem Anlaß, daß sich jetzt das Ende des Weltkrieges zum 60 Male jährt. Daneben haben wir einige weitere Ereignisse und Quellen aus dieser Zeit zusammengefügt:


Die Erzählungen eines Zeitzeugen

Von den Kaldauer Höhen (Lendersberg) sind die HJ Segelflieger zum Üben gestartet und sind dann unten in den Siegauen gelandet (siehe: 65er Nachrichten Frühjahr 2001 p.61ff) .


1944: Ich war zu jung um zu den Pimpfen zu kommen. Im Kaldauer Wald haben wir Soldaten und Krieg gespielt. Dafür haben wir dann später im richtigen Krieg den Hintern voll bekommen. Wir lagerten auf dem Marktplatz und Tiefflieger haben draufgehalten. Gegen die Tiefflieger hat keiner was machen können.


Auf einer am Michaelsberg auf der Wolsdorfer Seite herrenlos herumstehenden Vierlingsflak haben wir Karussellfahren gespielt. Das Geschütz stand in einem Quadrat von vier großen Bäumen.


Das Haus meiner Eltern stand direkt an der Kirche neben dem Marktplatz, die Häuser von Küster, Kaplanei, und Pastorat direkt daneben. An einem Tag (wahrschl 28. Dezember 1944) wurden bei einem Angriff fast alle Häuser an der Mühlenstraße bis auf den Grund zerstört. Nur das Haus des Pastors, des Küsters und unser Haus blieben unversehrt. Vater öffnete den Kellerzugang, und eine große Staub und Schuttwolke hing in der Luft, die sich auf uns zuwälzte. Da schloß er die Luke schnell wieder.


Ein Nachbar hatte sich hinter seinem Haus einen eigenen Schutzraum in den Fels geschlagen. Bei einem Angriff erhielt dieser Bunker einen Volltreffer, das Haus blieb unbeschädigt. Alle sind dabei umgekommen. So spielt das Schicksal.


In den Michaelsberg waren drei Stollen eingetrieben worden, die als Luftschutzbunker dienten (vgl. 65er Nachrichten Herbst 2000 p.43). Das System war aber noch nicht fertiggestellt. Ein Eingang Bergstrasse, wo heute ein freier Platz ist, einer dort, wo früher das Bergcafe war, und einer von der Wolsdorfer Seite.


In diese Stollen haben die Amerikaner nach den Kämpfen die aufgefundene deutsche Munition und Waffen verbracht und dann die Eingänge gesprengt. Ob das noch immer drin ist, weiss ich nicht. Wir haben mit ein paar umherliegenden Patronen gespielt. Die Patronenspitzen abgebrochen, das Treibmittel mit einer Zümdschnur und andere Patronen auf ein Häufchen geschüttet und angezündet und uns hinter den Bäumne in Sicherheit gebracht. Obwohl es zu Explosionen kam, flogen die Kugeln nicht weit.


Meine Mutter ist kurz vor Kriegsende im Bonner KH verstorben. Drei Tage vor ihrem Tode wurde ein allierter Angriff auf das KH geflogen und dem Erdboden gleichgemacht. Danach kümmerte sich meine Tante um mich.


In Siegburg waren auch viele Zwangsarbeiter (Ukrainer, und Polen) im Strafgefängnis in der Lusiensstrasse . Das waren ganz arme Leute. Die bekamen nur wenig oder gar nichts zu essen. Und wer von ihnen etwas stahl wurde auf dem Marktplatz am Galgen aufgeküpft. Dabei mussten alle zur Hinrichtung antreten. Ihnen etwas zu essen zuzustecken war strengstens verboten (Siehe aber auch: 65er Nachrichten Frühjahr 2005 p.2005).


Meine Tante hat einmal zwei Polinnen im Keller erwischt, die zwei Gläser Eingemachtes geöffnet hatten und mit bloßen Händen daraus aßen. Als sie nun runterkam, sind die vor Schreck auf die Knie gegangen und haben gebettelt, dass Tante sie nicht verrät. Das hätte sie nie getan. Sie hat sie dann hoch an unseren Tisch geführt und wir haben gemeinsam zu Mittag gegessen.


Viel hatten wir selber nicht. Verwandte in Neumkirchen haben uns ab und zu was geben können. Und ein Onkel aus der Eifel hat uns des öfteren Wild geschickt. Bis heute mag ich noch kein Wild mehr essen.


Das Gefängnis der Zwangsarbeiter wurde von den Amerikaner nach der Eroberung Siegburgs geöffnet und die Insassen sind dann durch die Stadt und haben sich genommen, was sie brauchten. Dabei wurde auch viel zerschlagen. Unser Haus haben sie dabei verschont. Weil die Haustüre durch eine Brandbombe stark beschädigt war und wir selber bei den Verwandten in Neunkirchen waren, hat sie der Küster notdürftig repariert.


Auf den Hof dieser Verwandten in Neunkirchen kam dann irgendwann ein Panzer und schwenkte seinen Turm mit dem Geschützrohr auf das Haus, in dem wir alle versammelt waren. Der Onkel hat schnell ein Bettuch rausgehängt und so wurde eine eventuelle Beschießung im letzten Moment verhindert. Von der Panzerbesatzung erhielten wir Kinder etwas ganz Unbekanntes und Leckeres. Heute sagt man „Liebesperlen“ dazu.


Als die Amerikaner kamen, haben sie im Keller der Weinhändlerei die ganzen Fässer mit MP Salven durchschossen. Vielleicht glaubten sie, dass sich darin jemand versteckt hält. Der ganze Wein ist ausgeflossen und stand hüfthoch im Keller. Vater war damals unterwegs und blieb sehr lange fort. Als er zurückkam haben wir einen gehörigen Schrecken bekommen. Sein Hosen waren naß und tiefrot gefärbt und wir dachten wunders, was mit ihm passiert war. Rechts und links führte er aber zwei Eimer mit sich, deren Inhalt sich dann als Rotwein entpuppte.


Die Vorgänge um die Befreiung Siegburg Anfang April 1945


Beteiligte Truppen(nach Mues p.440)


Amerikaner


Deutsche


März/April 1945


Truppenteile der Amerikaner haben das linksrheinische Ufer, Köln und Bonn besetzt, sind durch die mißlungenen Sprengung der Brücke von Remagen in der Lage, das Rechtsrheinische und das heftig verteidigte Siebengebirge zu nehmen. Das kleine Ägidienberg wurde dabei sogar zur sogenannten „Festung“ erklärt! Viele deutsche Soldaten werden von den eigenen Feldjägern aufgegriffen und viele von ihnen, gleich ob versprengt oder wirklich wegen „unerlaubten Entfernens“ von der Truppe, Standgerichten zugeführt.


Der Schriftsteller Heinrich Böll ist in diesen Tagen als Soldat in Kaldauen unterwegs und trifft einen Kameraden, der Tage später und nur wenige hundert Meter von seinem Elternhaus als Deserteur erschossen wird (KSTA 16./17. April 2005 p.37). Ein 17 jähriger Soldat erzählt (KSTA 8./9. Januar 2005 p.37) wie er aus aus seiner Stellung in Kloster Merten flieht und nachts nach Hause in Weingartsgasse läuft. Dort versteckt er sich im Keller der Großmutter und bei Nachbarn. Er erzählt auch, wie Zivilisten vereinzelt durch die Siegfurten an das befreite Ufer flohen und dabei von eigenen Truppen beschossen wurden (die allerdings absichtlich danebenzielten).


Die Brücken über die Sieg waren wie jene bei Buisdorf von den Deutschen gesprengt worden ( 65er Nachrichten Frühj. 2004 p.51). Nach dem Fall der Verteidigungslinien wurden später selbst kleine Brücken wie jene im Wahnbachtal bei Seligenthal gesprengt, obwohl dies militärisch sinnlos war.


Die Stadt Siegburg und die anderen Ufergemeinden werden täglich unter Artelleriebeschuß genommen. Die Einwohner suchen Schutz in den Kellerräumen ihrer Häuser. Ein Siegburger erzählt, wie der landwirtschaftliche Hof in Zange seiner Eltern unter diesen Beschuß sowie durch Fliegerangriffe mit Bomben und Bordwaffen teilweise zerstört wurde und das Vieh verendete (65er Nachrichten Frühj. 2002 p.46).


Vom Siegburger Ufer aus sah man, wie die Buisdorfer ihre Gärten in den ersten Frühlingssonnenstrahlen bestellten. Das Arbeiten in den eigenen Gärten und Feldern war wegen des Artelleriebeschuß und der Tieffliegerangriffe sehr gefährlich.


Auf den Terrassen des Hotels Siegblick waren Flakgeschütze aufgebaut. Von Hennef aus lag der Siegblick fünf Wochen lang unter Beschuss und wurde stark zerstört (WebSite des „Siegblick“ s.u.).


7 April 1945

Seit ca. zweieinhalb Wochen liegen die amerikanischen Einheiten auf dem Südufer der Sieg. Die 97te hatte den Flughafen Hangelar genommen und kam über Siegburg Mülldorf zu ihrem Einsatzbereich im Abschnitt vor Siegburg.


Die amerikanische Artellerie schießt vor dem Sturn eine Stunde lang mit 105 and 155mm Haubitzen auf die Stellungen auf dem anderen Ufer. Um genau 12 Uhr setzt das 386te Combat Team der 97ten unter dem Komando von Colonel Lansing in Sturmooten über den Fluß. Der Widerstand der Deutschen ist nach dem Artelleriebeschuß gering und es gibt nur wenig Verluste.


Das Team stößt nach einer Regruppierung in den Siegauen weiter nach Norden gen Wolsdorf vor.


Siegaufwärts ab Hennef sind die Verteidigungslinien der deutschen 5. Panzerdivision am gleichen Tag durchbrochen. Das amerikanische 386te und 387te Infanterieregiment rücken am nächsten Tag in die bergigen Täler des nördlichen Siegufers bis Ruppichteroth vor.



8 April 1945


Das 387te und 303te Infanterieregiment (am Siegburger Wehr bei den Wolsdorder Bergen) setzen über die Sieg. Einige Kompanien erhalten schweres MG Feuer und Mörserbeschuß. Einiges davon kommt vielleicht aus dem Kloster auf dem Michaelsberg. Es dauert zwei Tage, bis diese Stellungen der 3. Fallschirmjägerdivision keine Gefahr mehr darstellen. Von seinem Einsatz bei der Flußüberquerung erzählt der amerikanische Soldat Frank Zalusky:


Ich lag am Flußufer und mit einer Gruppe GIs feuerten wir über den Fluß auf das schloßähnliche Gebäude. Die Pioniere bereiteten mein Boot vor, das meinen Jeep transportieren sollte. Das Gegenfeuer hörte auf und ich fuhr meinen Jeep auf das Sturmboot. So blieb ich während der Fahrt drin sitzen. In der Flußmitte begann das MG aus dem Schloß wieder zu schießen. Ich sah die Leuchtspuren näher kommen, sprang aus dem Jeep und suchte Deckung auf dem Bootsboden. Der MG Schütze dort oben machte aus meinem Kühler ein Sieb. Auf der anderen Seite angekommen luden wir ihn aus und ich schaute mir das Schlamassel an. Da er nicht mehr zu gebrauchen war, entfernte ich den Verteilerfinger.


Ist mit dem schloßähnlichen Gebäude der Michaelsberg gemeint? Wohl kaum. Wenn, wie Francis vom folgenden Tag berichtet, eine Leitung vom Übersetzpunkt bis zur 800 Meter entfernten Autobahn in der Länge von 800 m über freies Feld verlegt werden sollte, dann ist er wohl etwa in dieser Entfernung östlich der Autobahn übergesetzt. Dann ist die Deutung Michaelsberg für die sichere Schußweite des MG42 mit Standfuß viel zu weit. Dessen Leuchtspurpatronen glühten auch nur ca. 800 m. Eventuell ist mit dem „castle like building“ auch das Hotel Siegblick oder am ehesten der Mühlenhof gemeint.


Frank erzählt auch vorher davon, dass der Kommandostand schon im Untergeschoß eines Haus auf der anderen Seite war, in dessen Obergeschoß die deutsche Familie wohnte. Dieser Kommandostand (Es stand ehemals auf dem Grund des heutigen „Münchshecke“) sollte jetzt mit den anderen Einheiten durch Telefonleitungen nach Westen zu einem anderen Komandostand verbunden werden.


Ich wollte nun zurück an das andere Ufer, aber das Boot war schon wieder unterwegs. Ich wartete in Deckung auf seine Rückkehr. In der Zwischenzeit gesellten sich drei deutsche Überläufer zu mir, die dann später nachts mit mir als Gefangene von dem Boot abgeholt wurden.


Die deutschen Überläufer gehörten wohl der 353ten an, die als sogenante Volksdivision auch aus älteren Männern gebildet war. Dieser Truppenteil war für die Verteigungslinie der östlichen Hälfte Siegburgs zugeteilt, während die Seite siegabwärts von der 3ten Fallschirmjägerdivision übernommen war. Um den Leser einen Eindruck davon zu vermitteln, wie schwach die Linien wirklich waren und wie aussichtslos, sinnlos und verantwortungslos eine Verteidigung gegen den übermächtigen Gegner gewesen ist, einige Zahlen aus Mues, Der Große Kessel p.14: „je Kilometer 80 Mann, 2 Rohre Artellerie, 0,5 Rohre Panzerabwehrkanonen, 1 Panzer auf 2,5 km“. Die drei Überläufer haben daraus ihre eigenen Konsequenzen gezogen.


Von „älteren“ Männern mit Maschinenpistolen spricht er bei der Schilderung im Rahmen der Verlegarbeiten in diesen Tagen,:


One night while out laying wire, two men in front carrying the wire and I was approximately ten yards behind staking, I noticed the men in front disappear down to the ground. So I did likewise and shortly what looked like six old men in long coats hunched over crossed between us. Each carried a burp gun. We let them go about their business as my M-1 was on my back tangled in the webbing of the gear I had on. Besides it's no match for the guns they were toting.



9 April 1945


Am Abend dieses Tages wird Siegburg zur Hälfte besetzt sein, Wolsdorf ist eingenommen.

Das 353te deutsche Infanterieregiment im Osten der Stadt wird am vormittags aus seinen Stellungen geworfen. Eine junge Kaldauerin erzählt von hiermit in Zusammenhang stehenden Ereignissen (65er Nachrichten Frühj. 2001 p.42f):


Gegen Mittag näherten sich dann die amerikanischen Soldaten aus dem Wald zwischen Wolsdorf und Stallberg unserem Ort. Ein Kaldauer, Heinrich Walterscheid sen., hatte sie mit einer weißen Fahne abgeholt.“ ...“Eine Stunde später kamen ein paar amerikanische Soldaten und trieben 10-15 deutsche Soldaten als Gefangene vor sich her, manche trugen einen Verband. Am nächstern Tag erhielten die Bewohner Kaldauens eine Stunde Ausgang von der amerikanischen Besatzung.“


Frank erzählt von diesem Tag nach den gestrigen Ereignissen bei der Flußüberquerung:


„Am nächsten Morgen gingen Leutnat Kegley und ich wieder auf die andere Seite, um den Jeep zu reparieren und dann Fernmeldeleitungen bis zur Autobahn, ca 800 m, zu legen. Wir folgten dabei einer Markierung unserer Minenräumer. Den Draht abrollend fuhren wir über das offene Gelände und ab dann weiß ich nicht mehr. Kegley erzählte mir später: Er war ausgestiegen, um einen Knoten im Kabel aufzudröseln. Dann hörte er eine Explosion und der Jeep flug durch die Luft und landete auf mir. Offenbar waren die Minen nachts neu verlegt worden. Neun Tage verbrachte ich im Lazarett, bis ich nach England verlegt wurde.“


10 April 1945


Die Besetzung Siegburgs wird in heftigen Straßenkämpfen gegen die 3. Fallschirmjägerdivision abgeschlossen, deren Reste sich daraufhin abend durch das Aggertal zurückziehen.


Die 13 amerikanische Panzerdivision wird aktiv und ihre Spitzen fahren nach Norden durch das Aggertal und nach Troisdorf.


In Siegburg werden Häuser von der Besatzungsmacht requiriert.


11 April 1945 und danach


Aus der Historie der 97ten amerikanischen Infanteriedivision:

Die 303te der 97ten greift die Glöckner Werke in Troisdorf an, wo Maschinengewehre produziert wurden. Die Kompanie traf auf hartnäckigen Widerstand der 3ten Fallschirmjäger. Nach Verlusten wurde Verstärkung angefordert. Dann wurde eine Frontalattacke gegen das Hauptgebäude geführt. Die Verteidiger flohen durch Löcher im Boden, sobald die Angreifer im Gebäude waren. Diese Löcher führten bis vier Stockwerke in die Tiefe. Überall in dem unterirdischen Tunnelsystem wurde gekämpft und die Verteidiger gaben erst auf, als Flammenwerfer zum Einsatz kamen.“


Letzte Wiederstandsnester in Siegburg wurden am 12. April niedergekämpft. (Siehe auch: KSTA 9./10. April 2005 p.37)


Am 12. April wird die Drabenderhöhe genommen. In Rösrath wird heftige Gegenwehr durch 8.8 Flak und Resten der 3. Fallschirmjäger geleistet, die sich danach Richtung Köln-Vingst absetzen. Ein Verband der 13te Panzerdivision zieht nordöstlich an Troisdorf vorbei und ein weiterer fährt über Lohmar und dringt auf die Höhen nach Breidt in der Nähe von Siegburg-Heide vor.


Amerikanische Pioniere und mit ihnen William Bahlke treffen ein und reparieren die Brücken an der Sieg (William Bahlke's Erinnerungen)



Abbildung: Brücke bei Siegburg Mülldorf


Vom Süden wie von Norden her wird der Ruhrkessel immer enger gezogen. Die Kapitulationsverhandlungen der eingeschlossenen Heeresgruppe B erfolgte dann wenig später schon am 16. April, die letzten Kampfhandlungen endeten am 19. April.



Quellen und Zitate:

Mues 1984: Willi Mues, Der große Kessel. Erwette/Lippstadt 1984

65er Nachrichten: Vierteljahresschrift der Stadt Siegburg für die Senioren der Stadt

KSTA Kölner Stadtanzeiger. Rhein Sieg Ausgabe.

http://www.voy.com/140551/27.html

http://www.97thdivision.com/historyp1.html

http://www.siegblick.de/daten/Siegblick-Chronik.pdf

http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/artikel.php?id=88024